Das Geheimnis guten Olivenöls

Den Weg zu Antonios Olivenhain hätte unser VW-Bus beinahe nicht geschafft. Zu steil sind die Wege, die den Gargano, den Sporn des italienischen Stiefels, abseits der Küste durchziehen. Trotz Allrad geht es nur quälend langsam bergauf, während viele Einheimische in ihren Fiat Pandas in halsbrecherischem Tempo überholen. (Welt am Sonntag) Weiterlesen..

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Mein erster Dreitausender

Der Wecker klingelt um vier Uhr morgens. Draußen vor unserem Van ist es so dunkel, wie es auf einem Wanderparkplatz in den Bergen kurz vor der Dämmerung nur sein kann. Nachdem ich ein wenig Müsli gelöffelt und meine Wanderschuhe geschnürt habe, schalte ich meine Stirnlampe aus. Der Sternenhimmel in dieser klaren Spätsommernacht ist atemberaubend. Weiterlesen…

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Die Hochalpenstraße mit dem Fahrrad

Noch 500 Meter. Schräg über mir sehe ich bereits das steinerne „Fuscher Törl„, Ziel meiner heutigen Radtour auf 2424 Metern. Mein Freund Mathias hat es schon fast erreicht, ich muss mich noch einige Meter den Berg hinauf quälen, bis ich erschöpft von meinem Fahrrad steige. Mathias hat es sich bereits im Schatten des Törls bequem…

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„Oh, es gab hier einen Bürgerkrieg?“

Why „Don’t forget ’93“? Die amerikanische Touristin, eine ältere Dame in Shorts, Tanktop und Outdoor-Sandalen, deutete auf den kleinen Gedenkstein, der in der wimmeligen Altstadt von Mostar unauffällig am Straßenrand steht. „Als Erinnerung an den Krieg“, erläuterte die Reiseleiterin, ebenfalls auf Englisch. „Welcher Krieg?“ „Der Bürgerkrieg!“ „Oh“, die Touristin machte ein erstauntes Gesicht, „es gab…

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Explorer Magazin: Geräusche aus dem Nichts

Das Geräusch klingt wie eine Mischung aus einem verstopften Abfluss und einem riesigen Blasebalg. Irritiert lasse ich den Topf sinken, den ich gerade von Ruß zu befreien versuche, und richte meine Stirnlampe in die Dunkelheit vor mir, auf die glatte Wasseroberfläche des Fjords. Den ganzen Artikel kann man in Ausgabe 03-2020 des Explorers lesen. Hier…

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RNZ: Abfahrt mit 50 Prozent

Beim Hochgehen sah der Hang definitiv weniger steil aus. Ich lehne mich ein wenig nach vorne und äuge über die Spitzen meiner Tourenskier talwärts. Vor und unter mir erstreckt sich eine weiße, pudrige Schneedecke, nur durchbrochen durch ein paar einsame kärgliche Bäume. Im Zickzack verläuft die Spur unseres Aufstiegs bis zu dem Punkt, an dem…

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Welt am Sonntag: Lett me entertain you!

„Would you pleeaase pleeaase help me?“ Der Typ mit seiner Gitarre scheint mithilfe des Beatles-Song tatsächlich seinen augenblicklichen Gemütszustand besingen zu wollen. Er kauert auf dem Boden, das Instrument auf den Knien, vor ihm eine Mappe, aus der er den Songtext abzulesen versucht. Daneben steht der aufgeschlagene Gitarrenkoffer, in den jemand fünf Euro geworfen hat.…

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